Vereinsexkursion nach Hohenzieritz, Neustrelitz und Mirow

03.​10.​2026

Die diesjährige Vereinsexkursion des VHP stand ganz im Zeichen der Königin Luise: Bei herrlich sonnigem Oktoberwetter besuchten 21 Mitreisende die Orte Hohenzieritz, Neustrelitz und Mirow. 

Im Schloss Hohenzieritz, in dem Königin Luise am 19. Juli 1810 verstarb, gab es in den drei der Königin gewidmeten Räume eine sehr interessante Führung. In ihrem Sterbezimmer bewunderten wir die Gips-Version der Liegendskulptur von Christian Daniel Rauch.

Von dort ging die Fahrt nach Neustrelitz, wo ihr Vater ab 1794 residierte. Das Schloss Neustrelitz brannte im April 1945 unter immer noch ungeklärten Umständen bis auf die Grundmauern ab. Die Orangerie, vom Brand nicht betroffen, wurde in den letzten Jahren von Grund auf restauriert und ist heute ein Restaurant. Dort gab es das Mittagessen, im Anschluss daran dann einen Spaziergang durch den Park zum Luisentempel, einer klassizistischen Gedächtnishalle mit einer Marmorkopie des Sarkopharks der Königin Luise. 

Weiter führte der Weg zu einer ebenfalls sehr guten Führung durch das Schloss Mirow, gebaut als Witwensitz für die Herzogin Christiane Aemilie Anthonie von Mecklenburg-Strelitz, der Urgroßmutter von Königin Luise. Im Kavaliershaus des Schlosses gab es Kaffee und Kuchen. 

Auf der Rückreise nach Paretz gab es in Gransee am Schinkelschen gusseisernen Denkmal der Königin, das ihre Aufbahrung abbildet, einen kurzen Halt. Bei der Weiterfahrt war an der B96 bei Dannenwalde ein schneller Blick auf den Luisengedenkstein, der an der früheren Grenze zwischen Preußen und Mecklenburg steht, möglich.

Mit vielen Eindrücken und Informationen endete die Exkursion gegen 20 Uhr in Paretz.

 

Bild zur Meldung: Schloss Hohenzieritz, Eingangsseite (Foto: Susanne Weber)

Fotoserien


Exkursion 2026 nach Hohenzieritz, Neustrelitz und Mirow (03.​10.​2026)

Im Luisenjahr 2026 - ihrem 250. Geburtstagsjahr - ging die Vereinsexkursion am 3. Oktober nach Mecklenburg-Vorpommern, oder noch genauer nach Mecklenburg-Strelitz. Hier ein paar Fotos zu den Stationen der Ausfahrt.

Urheberrecht:

Foto: Susanne Weber
Nach 2 Stunden Fahrt erreichten wir Schloss Hohenzieritz  (Bild vergrößern)
Herr Prinz, unser Führer erwartete uns schon  (Bild vergrößern)
Kenntnisreich führte Herr Prinz uns durch die Ausstellung  (Bild vergrößern)
Da liegt sie, Königin Luise als Liegendskulptur im Sterbezimmer, Gipsversion des Bildnisses von Bildhauer Christian Daniel Rauch  (Bild vergrößern)
der Blick vom Saal im Ergeschoss fällt auf die Weinlaube, den Schlosspark und die absolut unverbaute Landschaft dahinter  (Bild vergrößern)
Die Weinlaube auf der Süd-Ost-Seite des Schlosses  (Bild vergrößern)
Gruppenfoto der Teilnehmer unterhalb der Gartenfassade  (Bild vergrößern)
Neustrelitz, die Hauptachse der Schlossgartens  (Bild vergrößern)
Auch ohne Schloss ist der Park sehr schön  (Bild vergrößern)
durch den Park ging es zum Mittagessen...  (Bild vergrößern)
... in die wunderschöne Orangerie  (Bild vergrößern)
Wir fühlten uns fürstlich im exquisit restaurierten blauen Saal...  (Bild vergrößern)
... mit der schönen gemalten Decke  (Bild vergrößern)
Wir speisten in schönsten Ambiete  (Bild vergrößern)
Ein kurzer Spaziergang führt zu einer weiteren Luisen-Gedenkstätte: dem Luisentempel von 1892  (Bild vergrößern)
noch einmal die Liegendskulptur, dieses Mal in Marmor  (Bild vergrößern)
kurzer Weg zum Bus  (Bild vergrößern)
Fahrt nach Mirow durch mecklenburgische Alleen  (Bild vergrößern)
Das Schloss Mirow, etwa 1709 als Witwensitz für Herzogin Christiane Aemilie Anthonie von Mecklenburg-Strelitz errichtet  (Bild vergrößern)
Kenntnisreich führte Frau Schulz uns durch das Schloss  (Bild vergrößern)
In ein paar Räumen gibt es noch zauberhafte Rokoko-Stuckdecken  (Bild vergrößern)
Das Kavaliershaus, 3-Königinnen-Palais genannt,, hier gab es sehr leckeren Kaffee und Kuchen  (Bild vergrößern)
Die Johanniterkirche im Hintergrund zwischen den beiden Schlossbauten  (Bild vergrößern)
eine schöne Eisenbrücke führt auf die Liebesinsel  (Bild vergrößern)
dort befindet sich auch das Grabmal von Adolf Friedrich VI.  (Bild vergrößern)
Mecklenburger Seen - ein schöner Blick zum Abschied  (Bild vergrößern)
an der ehem. Grenze zw. Meckenburg-Strelitz und Preußen steht dieser Gedenkstein für die dahingeschiedene Luise  (Bild vergrößern)
Ein letzter Stopp: unser Busfahrer weiß wo!  (Bild vergrößern)
In Gransee, auf dem Schinkelplatz steht dieses Denkmal für Königin Luises letzte Reise zurück nach Berlin  (Bild vergrößern)
Ein letzter Blick und dann geht es heimwärts nach Paretz  (Bild vergrößern)